Nagolds christliche Gemeinden gehen gemeinsam neue Wege
Tag für Tag erreichen uns Bilder und Nachrichten aus Kriegsgebieten, die kaum zu ertragen sind. Die Sehnsucht nach Frieden ist groß – und doch scheint er in weiter Ferne. Christen aus verschiedenen Nagolder Gemeinden möchten diese Not gemeinsam vor Gott bringen und laden zum „Ökumenischen Nagolder Friedensgebet" ein. Es soll künftig regelmäßig stattfinden – etwa vier- bis sechsmal im Jahr – und wird von den einzelnen Gemeinden der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) sowie der Evangelischen Allianz Nagold auf ganz unterschiedliche Weise gestaltet. Gebetet wird jeweils in den Räumen der beteiligten Kirchen.
Damit entsteht nicht nur ein Ort, an dem die Bitte um Frieden ihren Platz findet: Zum ersten Mal schließen sich alle christlichen Gemeinden Nagolds zusammen und setzen ein sichtbares Zeichen – der christliche Glaube verbindet. So wird gelebte Ökumene erfahrbar, im Miteinander von Christen ganz unterschiedlicher Prägung.
Das erste „Ökumenische Nagolder Friedensgebet" findet statt am Sonntag, 12. Juli 2026, um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Petrus und Paulus (Moltkestraße 2). Die katholische Gemeinde lädt zu einem Taizé-Friedensgebet ein. Kennzeichnend dafür sind meditative, sich wiederholende Gesänge sowie der Wechsel von Musik, Gebet, Schriftlesung und Stille. Etwas vom Geist und von der Atmosphäre von Taizé soll dabei lebendig werden.
Weitere Termine:
- 8. September, 18.30 Uhr – Ev.-methodistische Gemeinde, Friedenskirche
- 26. November – Evangelische Kirche
Genauere Informationen werden über die Presse, in den kirchlichen Mitteilungen sowie unter www.evangelische-allianz-
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

